Montag, 23. September 2013

Staande Mast Route

Uns ist es am Ende der Reise wohl tatsächlich gelungen, einen kompetenten Volvo-Penta-Mechaniker zu finden. Die erfreuliche Nachricht: Unser Motor läuft seit einer Woche super! Die schlechte Nachricht: Die neue Starterbatterie und der neue Anlasser wären nicht nötig gewesen. Mit dem funktionierenden Motor macht es richtig Spaß die kleinen Städtchen Dordrecht und Gouda zu besuchen. In Dordrecht fanden wir einen sehr kleinen Vereinshafen, wo die Hafenmeisterin die Einlassbrücke noch mit der Hand drehen muss. Die Stadt ist toll.

In Gouda lagen wir nach einer Schleuse und zwei Brücken mitten in der Stadt. Die Stadt ist noch schöner.

Von dort ging es weiter zum Nieuwe Meer vor Amsterdam, wo wir auf die Nachtdurchfahrt gewartet haben. Heute Nach um 01.00 Uhr sind wir dann mit stehendem Mast mitten durch die Stadt und damit durch unendlich viele Brücken gefahren. Schleusen- und Brückenfahrten in der Nacht und die Stadt selbst haben uns gut gefallen. Die letzte Brücke haben wir dann nachts um 03.15 Uhr passiert und um 03.45 Uhr hatten wir dann die erste Nachtankunft auf unserer Tour: Der Sixhafen.

Nur wenige Tage noch, dann sind wir in Stavoren.

Tot ziens!

A&A

Mittwoch, 18. September 2013

Geduld

Seit Vlissingen ist nicht wirklich viel passiert. Nachdem wir unseren neuen Anlasser bekommen haben sind wir eine Woche im Grevelinger Meer gewesen und haben das schlechte Wetter abgewettert. Auf dem Weg nach Willemstadt hat sich dann leider rausgestellt, dass der Anlasser wohl nicht der Grund für unsere Probleme war. Schon wieder Probleme beim Starten der Maschine! In Willemstadt haben wir 4 Tage auf den Volvo-Penta-Mechaniker gewartet, der dann festgestellt hat, dass wir Wasser im Motor haben. Zum Glück lieft die Maschine nach der Reparatur noch. Leider hat sich auch rausgestellt, dass die Motoraufhängungen gebrochen sind. Also sind wir heute 3 Seemeilen weitergefahren nach Nordschanz und während wir hier schreiben, wird an unserem Motor gearbeitet. Das Problem mit dem Anspringen ist auch noch nicht zu unserer Zufriedheit gelöst, da wir heute morgen schon wieder Startprobleme hatten. Aber noch hoffen wir, dass die Probleme bald behoben sind und es dann endlich weiter gehen kann nach Gouda.

Tot ziens!
A&A

Sonntag, 1. September 2013

Zurück in Holland

Die letzten 14 Tage waren geprägt von unserem Starterproblem. Dauernd haben wir Probleme, dass der Motor anspringt. In Cherbourg haben wir eine neue Starterbatterie gekauft, aber als wir in Bologne ankamen, machte der Motor schon wieder Ärger. Getröstet haben wir uns mit dem Fisch von den Fischständen der Fischer. Von dort aus sind wir nach 3 Tagen weiter nach Duenkerque und haben den ortsansässigen Volvo Penta-Händler kontaktiert, da der Motor kurz vor der Einfahrt wieder nicht starten wollte. Der Motor wurde gecheckt und man hat uns versichert, alles ist jetzt gut. Eine Woche später sind wir dann weiter bis nach Vlissingen gesegelt. Windstärke 5-6 von achtern, alles lief super bis eine Seemeile vor der Hafeneinfahrt. 10 Minuten haben wir gebraucht, bis der Motor ansprang. So sind wir dann doch noch glücklich in den Hafen gekommen. Nach dem Festmachen haben wir noch einmal erneut versucht zu starten, aber nichts passierte mehr. Zum Glück liegt hier im Hafen ein paar Boote weiter ein Ingenieur, der hier im Hafen den Yachtservice übernimmt. Um 21.00 Uhr haben wir ihn noch gefunden und ihm unser Problem zeigen können. Direkt am Samstag morgen ist er gekommen und hat am Ende seiner Untersuchungen den Verdacht geäußert, dass der Anlasser defekt ist. Montag bekommen wir Bescheid, wann wir einen neuen Anlasser bekommen bzw. den alten eventuell refitten können. Jetzt ist wieder Warten angesagt. Wenn es nicht so kalt wäre, könnte das hier in Vlissingen ganz schön sein.

Nach der Reparatur sieht unser Plan wie folgt aus: Eine Woche Grevelinger Meer, sobald der Motor o.k. ist, danach die Stande Mastroute bis Amsterdam, wo wir ca. zwischen dem 20. und 25. September ankommen wollen. Danach geht es ins Ijsselmeer und Anfang Oktober ins Winterlager.

Tot ziens!

A&A


Donnerstag, 15. August 2013

Sark

Mit viel Wind (30 Knoten) sind wir dann von Camaret gestartet. Der Strom war mit uns, so dass wir mit 7 bis 8 Knoten Fahrt an der Westküste der Bretagne entlang gerauscht sind. Bis abends um 10.00 Uhr hatten wir schon 70 Seemeilen gesegelt. Aber wie das so ist im Kanal, irgendwann kommt der Strom gegenan und das bremst einen aus. Nachmittags sind wir dann in Sark angekommen. Die letzte kostenfreie Mooringboje war unsere. Und weil es hier wunderschön ist, sind wir gleich mal 8 Tage geblieben. Wenn man an Land wollte, musste man zu einem total spektakulären Dinghianleger. Bei 9 Meter Tidenhub haben leider nicht immer alle an genügend Leine gedacht, so dass bei Ebbe das eine oder andere Dinghi auch mal an der Wand hing. Andere mussten tauchen, wenn sie bei Ebbe ihr Dinghi zu weit unten angebunden hatten.





Aber als Entschädigung gab es dann eine wunderschöne Insel, wenn man den Cliffaufstieg mit ca. 250 Stufen endlich hinter sich gebracht hatte. Wunderschöne Wanderwege, Hotels und Restaurants. Wer hier Urlaub macht, sollte auch etwas Geld einplanen, damit man das alles richtig genießen kann. Die einzigen Verkehrsmittel hier sind Kutschen, Trecker und Fahrräder.

 





Wir hatten das Glück, direkt beim Fischer zwei Hummer kaufen zu können, die er in der Räuse neben unserem Schiff gefangen hatte. Frischer geht wohl nicht mehr.


Augenblicklich sind wir in St. Peter Port und morgen fahren wir dann weiter nach Cherbourg.

See you soon!

Andrea & Andreas

Samstag, 3. August 2013

Frankreich 2

Jetzt sind wir schon seit 6 Tagen in Camaret sur Mer und haben uns von der Atlantiküberquerung erholt. Die Biskayaüberfahrt verlief problemlos. Viele Delfine und 2 Wale! Ab jetzt wiederholt sich alles, deshalb schreiben wir immer nur noch kurz, wo wir sind. Am Montag fahren wir über Nacht auf die Kanalinseln, wo wir dann auch noch mal 1-2 Wochen bleiben wollen. Danach geht es leider mit großen Schritten dem Ende der Reise entgegen.

An dieser Stelle möchten wir uns deshalb mal bei all unseren Lesern für das rege Interesse an unserer Reise bedanken. Ohne Werbung haben wir knapp 9000 Zugriffe. Damit haben wir nicht gerechnet. Es hat Spass gemacht zu schreiben und es schön, wenn das Geschriebene dann auch auf  Interesse stößt.

Au revoir!
Mit diesem Blog möchten wir euch an unserer Reise teilhaben lassen und euch die Möglichkeit geben, unsere Abenteuer zu verfolgen.